Kino

Eine total normale Familie

ein Film von Malou Reymann

DK 2020, 93 Minuten, dänische OF mit deutschen UT

Eine total normale Familie

ein Film von Malou Reymann

Trans-Parent in Dänemark

Die 11-jährige Emma hat immer gedacht, dass ihre Familie wie alle anderen ist. Bis ihr Papa Thomas sich eines Morgens als trans outet und erklärt, dass er von nun an als Frau leben möchte. Während aus Thomas nach und nach die elegant gekleidete Agnete wird, verändert sich auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Und Emma lernt, dass vielleicht gerade Veränderung das ist, was „ganz normal“ ist.

Mit viel Feingefühl und leisem Humor zeichnet Malou Reymann das Porträt einer Familie, die sich von heteronormativen Vorstellungen lösen muss, um eine gemeinsame Zukunft zu haben. Die dänische Tragikomödie, mit der Reymann eigene Erfahrungen verarbeitet, feierte in Rotterdam Premiere.

Trailer

Galerie

INTERVIEW
Im Gespräch mit Malou Reymann

Dies ist der erste Spielfilm unter Deiner Regie, und Du hast Dich entschlossen, gleich in Deine eigene Lebensgeschichte einzutauchen, das Aufwachsen mit einem trans Vater. Warum?
Nach meinem Abschluss an der Film School habe ich tatsächlich zunächst an einem anderen Film gearbeitet, aber ich fand nicht den richtigen Zugang zum Material und es war einfach nicht gut genug. Mir wurde klar, dass ich niemals einen guten Film machen werde, wenn ich keine Geschichte erzähle, die mir am Herzen liegt und mit dem zu tun hat, was ich als Filmemacherin sein will. Ich musste den Sprung ins kalte Wasser wagen, selbst wenn es mein erster Film ist. Sobald ich diese Richtung eingeschlagen hatte, spürte ich, dass meine Arbeit viel besser wurde. Ich beschloss, näher heranzugehen, und so ist es mir gelungen, die Menschen zu berühren.

Es war ziemlich riskant, denn die Reaktionen des Publikums gelten nun nicht nur dem Film, sondern Deinem persönlichen Leben. Hat Dich das jemals gestört?
Das hat es, aber ich war darauf vorbereitet. Ich brauchte diesen Film nicht als Therapie – die habe ich schon hinter mir, und ich wusste, dass es bei der Arbeit an diesem Material nicht um mich ging. Ich habe es nicht meinetwegen gemacht, sondern ich habe eine Geschichte erzählt, mit der sich andere Menschen hoffentlich identifizieren können. Ich wusste, falls jemand meine Arbeit kritisiert, dann würde er das genauso tun wie bei jedem anderen Drehbuch. Sie würden ihre Kritik nicht gegen mich als Person richten.

Du sprachst davon, dass Du herausfinden willst, was Dich als Filmemacherin ausmacht. Was sind die Themen, die Du erkunden willst, zumindest fürs erste?
Ich interessiere mich sehr für Normen und wie man sie bricht. In jeder uns bekannten Gesellschaft gibt es jemanden, der als anders wahrgenommen wird. Das, was man für normal hält, sagt viel darüber aus, wer wir sind, und mich interessiert dieser Zusammenstoß. Das kann mit trans Menschen zu tun haben, wie in meinem Film, aber auch mit Frauen, alle Geschichten, die wir seit vielen Jahren erzählen, drehen sich immer um Männer. Jeder kennt das: Man fühlt sich normal, und plötzlich wird man zum Stadtgespräch, weil man ein ungeschriebenes Gesetz gebrochen hat. Wir alle versuchen, in einem gewissen Ausmaß normal zu sein, vor allem, wenn wir jung sind. Doch dann fragen wir uns, wer wir wirklich sind, und begeben uns schließlich auf unsere Reise. In diesem Film geht es um Emmas Reise, doch auch die Reise ihres Vaters Agnete, denn beide müssen akzeptieren, dass sie nicht mehr so wie alle anderen sind, sondern eben sie selbst.

Ist das der Grund, weshalb die Mädchen so jung sein sollten? Sie erwähnten ja, dass sich zu einer bestimmten Zeit alles darum dreht, dazuzugehören.
Ganz genau – wenn wir jung sind, wollen wir einfach nur dazugehören. Das ändert sich, wenn man älter wird, was für eine interessante Dynamik zwischen den Mädchen sorgt. Emma will, dass alles ganz genau so bleibt, wie es war, und Caroline, die älter ist, profitiert auf gewisse Weise von der neuen Aufmerksamkeit. Kaya, die Darstellerin der Emma, hatte eine interessante Geschichte, denn ihr Vater ist taub. Sie war es gewohnt, dass jemand in ihrer Familie anders war als die anderen, und kannte das Gefühl, wie es ist, jemanden zu lieben, der anders ist. Ich habe gelernt, dass ein wichtiger Teil der Regiearbeit das Casting ist: die richtigen Menschen zu finden, die bereits über alle Facetten verfügen, die man benötigt – man muss sie nur noch aktivieren. Von Anfang an war ich sehr offen zu beiden Mädchen; sie wussten, dass der Film durch meine eigene Erfahrung inspiriert worden war. Dabei ist es interessant, wie wenig wir tatsächlich darüber gesprochen haben. Sie fragten nie: Wie hast du dich in dieser Situation gefühlt? Die entscheidende Prämisse bei den Dreharbeiten war, dass niemand meinen Dad oder mich spielen sollte. Es ging um fiktive Figuren.

Als Schauspielerin weißt Du, wie es ist, auf der anderen Seite der Kamera zu stehen. War das hilfreich?
Es hilft mit Sicherheit. Einfach nur zu wissen, was die Schauspieler durchmachen und wie persönlich das sein kann. Ihnen ist bewusst, dass ich ihre Verletzlichkeit zu schätzen weiß, ich glaube, dadurch sind sie entspannter am Set. Dass sie das wissen, gibt ihnen Sicherheit, und das Ganze wird zu einer Art Gemeinschaftserlebnis. Ich habe mit Regisseuren gearbeitet, die keine Ahnung haben, was wir leisten, und eins kann ich Ihnen sagen: Mit jemand zusammenzuarbeiten, der kein Gespür dafür hat, was man selbst durchmacht, ist nicht gerade das höchste der Gefühle.

In Deinem Film geht es um eine drastische Veränderung, aber sie wird auf sehr subtile Art vorgeführt. Die Gefühle sind da, aber nur im Verborgenen. War das Deine Absicht?
Ich glaube, das ist meine Art, das Leben wahrzunehmen. Gefühlsausbrüche mögen im Hollywoodfilm funktionieren, doch in Wirklichkeit sind unsere gefühlsmäßigen Reaktionen oft verzögert oder unpassend. Es ist viel realistischer, plötzlich auf etwas zu reagieren, das vor fünf Tagen geschehen ist. Mich interessiert die Diskrepanz zwischen dem, was gesagt wird, und dem, worum es in Wirklichkeit gerade geht, da beginnt das echte Drama. Was Emma während der Geschlechtsanpassung ihres Vaters durchmacht, ist nicht dasselbe, was Thomas (später dann Agnete) fühlt, als seine Kinder es erfahren. Mein Ehrgeiz ging dahin, einen Film zu machen, in dem man in jedem Moment jede der Perspektiven versteht. Sie haben unterschiedliche Bedürfnisse, aber weil man sie versteht, ist niemand der Schurke. Ich finde die Komplexität der menschlichen Psychologie faszinierend. Wir versuchen immer das richtige zu tun, aber es ist so schwer!

In den letzten Jahren gab es einige Geschichten über die Erfahrungen von trans Menschen: Ich denke an die Fernsehserie „Transparent“ oder Caitlyn Jenners öffentliche Geschlechtsanpassung. Glaubst Du, dass Dich das ermutigt hat, Deine Geschichte zu erzählen?
Wenn ich noch vor fünf Jahren anderen Leuten von meinem Dad erzählte, galt das als sehr ungewöhnlich. Jetzt bekomme ich zu hören: Gut so, mein Freund hat sein Geschlecht auch anpassen lassen. Es ist verrückt, wie sich die Dinge ändern. Es gibt heute so viele persönliche Bezüge zu einem Thema, das bis vor kurzem noch ganz unbekannt war. Das hat es bestimmt einfacher gemacht, überhaupt darüber nachzudenken, solch einen Film zu machen – nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Ich hatte beschlossen, dass ich mich von ihrer Reaktion auf meinen Entschluss nicht beirren lasse, aber zu spüren, dass es einfacher wird, über dieses Thema zu sprechen, hat es ihnen vermutlich leichter gemacht, dem Projekt zuzustimmen.

Hast Du angesichts einiger Kontroversen, wie zum Beispiel über die Besetzung der Rolle des trans Mannes Dante Tex Gill mit Scarlett Johansson, je daran gedacht, die Rolle mit einem trans Schauspieler zu besetzen?
Ich habe nie wirklich einen trans Schauspieler in Betracht gezogen, und zwar hauptsächlich aus dem Grund, dass wir die Figur sowohl als Mann als auch als Frau zeigen wollten. Es war wichtig, jemanden zu finden, der über einen solchen Körper verfügt, der sich mit seinem männlichen Körper auf die Suche nach seiner eigenen Weiblichkeit macht. Bei der Vorbereitung auf das Drehbuch habe ich die Tagebücher meines Vaters aus dieser Phase gelesen, und Körperlichkeit spielte immer eine sehr große Rolle in ihren Überlegungen, ihren Unsicherheiten und Kämpfen. Sie genierte sich für ihren Bartwuchs, dafür, so groß zu sein und keine passenden Schuhe zu finden. Es war wichtig, Thomas/Agnete dabei zu zeigen, wie er all das durchmacht. Natürlich nicht die ganze Entwicklung, aber man kann sagen, dass er sich beim größten Teil der Dreharbeiten in einem anderen Körper befindet und auch am Wochenende mit manikürten Nägeln herumlaufen musste (lacht). Jemanden zu finden, der tatsächlich gerade diese Anpassung durchmacht, wäre unglaublich schwierig gewesen, ganz zu schweigen davon, dass es so jemandem kaum möglich wäre, zur gleichen Zeit vor der Kamera zu stehen. Und wenn ich jemand besetzt hätte, der die Anpassung bereits durchlaufen hat, wäre er schon in seinem neuen Körper angekommen, und dann ist es schwer, sich in den vorigen Zustand zurückzuversetzen. Mikkel hat das alles zum ersten Mal durchlebt, genau wie seine Figur, und das konnte er in seiner Darstellung umsetzen. Ich habe auch mit Helene darüber gesprochen, meinem Vater, und sie unterstützt diese Entscheidung. Sie glaubt, jeder sollte in der Lage sein, jede Rolle zu spielen, und da sie das so sieht, beschloss ich, dass es okay sei. Natürlich verstehe ich, wenn sich manche Menschen durch diese Entscheidung verletzt fühlen, denn das Leben als Transgender ist noch immer nicht einfach. Doch ich wollte die Geschichte breiter anlegen und habe versucht, das Thema ganz normal anzugehen und einen Dialog mit denen zu eröffnen, die keinerlei Erfahrungen damit haben. Die größte Überraschung für mich war, wie viele heterosexuelle Männer am Ende des Films weinen. Darauf bin ich regelrecht stolz.

Du sagst nicht explizit, wann die Geschichte spielt, es gibt nur ein paar Hinweise, wie das längere Gespräch über Britney Spears‘ Hit aus dem Jahr 2000, „Oops! … I did it again“. Doch sie könnte genauso gut heute spielen, vor allem, wenn man sieht, wie gut alle mit der Situation umgehen.
Der Film gibt sehr authentisch wieder, wie ich es damals erlebt habe. Es wäre möglich, einen Film darüber zu drehen, wie die Umgebung auf diese Veränderung reagiert hat, das wäre dann wahrscheinlich sehr viel dramatischer. Aber das hat mich nicht so sehr interessiert. Es gibt bereits andere Filme darüber, Filme über die inneren Kämpfe und auch über Menschen, die schlimm auf solche Anpassungen reagieren – wie zum Beispiel „Boys Don’t Cry“. Ein wunderbarer Film, aber es fiel mir schwer, einige meiner eigenen Erfahrungen darin wiederzuerkennen. Ich fand, er handelt in erster Linie von der Absurdität der ganzen Situation. Ich erinnere mich an den Kummer, sicher, doch auch an Humor, das Gefühl von Liebe und Verlust – und zwar alles zur selben Zeit. Das waren meine Gefühle, und deshalb wollte ich mich auf die Familie beschränken. Selbst als Agnete zum Fußballplatz kommt, um ihrer Tochter die Sportschuhe zu bringen, geht es mehr um Emmas emotionale Reaktion auf die Situation. Es ist unglaublich, dass Kaya erst 10 Jahre alt war, als wir den Film gedreht haben. Sie hat die Gefühle wirklich verstanden, und auch die Regieanweisungen.

Weshalb hast Du beschlossen, etwas in den Film einzubauen, das aussieht wie alte Familienvideos?
Der Gedanke war, der Geschichte dadurch Struktur zu geben. Mein Dad hatte mir die Filme über meine eigene Kindheit geschickt. Ich schaute sie mir alle an, und es war, als würde man plötzlich in eine Zeit zurückblicken, als alles noch ganz normal war. Ich glaube, es hat dem Film Wärme gegeben, diese wiederkehrenden Bilder eines authentischen Familienlebens, das einen hohen Wiedererkennungswert hat, besonders für Menschen, die in den 1980ern oder 1990ern aufgewachsen sind. Man beginnt zu verstehen, dass die Verbindung zwischen diesen Menschen es verdient, aufrechterhalten zu werden – auch wenn sie jetzt entfremdet wirken, gehören sie doch zusammen. Mit diesen Souvenirs vor Augen fällt es leichter, sich emotional auf die Beziehung zwischen diesen Menschen einzulassen. Man sieht, dass Thomas versucht hat, ein perfekter Vater zu sein; er hat versucht, seinen Zielen gerecht zu werden.

Du zeigst, dass sie sich an einem Punkt, schon als Agnete, geradezu an der neu gefundenen Weiblichkeit berauscht. Für einen Moment vergisst sie ihre Kinder und sogar, dass Emma pink überhaupt nicht leiden kann.
In jeder Lebenskrise verliert man sich selbst. Man versucht alles Mögliche, um herauszufinden, wer man wirklich ist. Komplett verloren zu sein macht den Anpassungsprozess zu einem guten Teil aus. Indem ich die Tagebücher meines Vaters gelesen habe, wurde mir klar, was für eine verrückte Erfahrung das war: Man muss sich vollständig neu erfinden, und zwar in der Mitte seines Lebens. Natürlich ist das verwirrend! Am Ende spielt man sich eher, als dass man bereits eine Persönlichkeit hätte, und das ist kein Vorwurf an die trans Community – das ist in jeder einschneidenden Veränderung so. Menschen, die sich scheiden lassen, ringen mit ihrer Elternrolle. Ich wollte zeigen, wie schmerzhaft es ist, sich selbst zu verlieren, und wie unvermeidlich es zugleich ist, wenn man wirklich der werden will, der man ist. Es ist eine Herausforderung, in einer solchen Situation Kinder zu haben, denn Kinder sind stur. Sie mögen keine Veränderung, auch Emma will das nicht – sie spürt, wie er ihr gesamtes Leben verändert, und will das nicht akzeptieren. Während der Arbeit am Film habe ich mich immer wieder gefragt: Wie viel Veränderung kann die Liebe verkraften? Ich glaube, eine ganze Menge, wenn sie stark genug ist.

Hast Du immer wieder versucht, ernste Situationen durch Humor aufzulockern, wie zum Beispiel, wenn ein unschuldiges Pizza-Essen durch die Ankündigung der Scheidung und der Geschlechtsanpassung unterbrochen wird? In der Szene ist es schwer, ein ernstes Gesicht zu machen, obwohl es so schmerzhaft ist.
Das Gerede über politische Korrektheit macht den Leuten Angst, etwas Falsches zu sagen, und gewiss macht es ihnen Angst zu lachen. Doch ich wollte einen Film machen, über den man lachen und weinen kann, wenn man das zulässt. Diese Sicht auf das Leben stammt von meinem Vater, sie sagte mir, ich solle es nicht zu ernst nehmen und lieber darüber lachen. Es fühlte sich sehr authentisch an, die Geschichte auf diese Art zu erzählen, denn das ist seine Einstellung zum Leben. In jeder Situation, selbst der allerschmerzlichsten, gibt es immer einen Weg, etwas leichtherziger damit umzugehen. Es hat geholfen, mir „Transparent“ anzuschauen, denn seine Schöpferin Jill Soloway teilte diese Einstellung. Ich vermute, auch das hat mit Liebe zu tun. Wenn man seine Figuren liebt, wenn man sie mit warmem Gefühl porträtiert, dann kann man auch über sie lachen. Wir haben einige Probeaufführungen des Films veranstaltet und einige Zuschauer waren schockiert, dass gelacht wurde, und fragten sich, wie die Regisseurin wohl darauf reagieren würde. Darauf kann ich nur antworten: Ich finde das großartig! Es gibt noch viel zu tun, aber ich möchte, dass die Leute lachen.

Das Interview führte Marta Bałaga

Biografien

MALOU REYMANN (Regie & Buch) ist seit ihrer frühen Jugend als Schauspielerin tätig und wurde für ihre Rolle in Hella Joofs „Se min kjole“ (2009) für zwei dänische Filmpreise nominiert. Sie hat Literatur an der Universität Kopenhagen und Regie an der National Film and Television School in Beaconsfield studiert. Ihre Kurzfilme, darunter „13“ und „Seksten en halv time“, liefen erfolgreich auf zahlreichen Festivals. „Eine total normale Familie“ ist ihr erster Spielfilm.

MIKKEL BOE FØLSGAARD (Thomas/Agnete), geboren 1984, studierte an der Danish National School of Performing Arts und hatte seinen Durchbruch noch vor seinem Studienabschluss in Nikolaj Arcels „Die Königin und der Leibarzt“ (2012) als König Christian VII. Für seine Darstellung wurde er bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Filmauftritten zählen „Erbarmen“ (2013), „Sommer ‘92“ (2015) und „Unter dem Sand“ (2015). Außerdem ist er in der 2018 gestarteten Netflix-Serie „The Rain“ zu sehen.

Credits

Cast

Emma

Kaya Toft Loholt

Thomas/Agnete

Mikkel Boe Følsgaard

Caroline

Rigmor Ranthe

Helle

Neel Rønholt

Crew

Buch & Regie

Malou Reymann

Kamera

Sverre Sørdal

Schnitt

Ida Bregninge

Produktionsdesign

Sabine Hviid, Kristina Kovacs

Sounddesign

Thomas Arent, Hans Christian Arnt Torp

Produzent*innen

Matilda Appelin, René Ezra

eine Produktion von Nordisk Film Production A/S
mit Unterstützung von DR, The Danish Film Institute