ein Film von Thomas Ladenburger
DE 2019, 95 Minuten, deutsche Originalfassung

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Vorführung in Berlin
Vorführung in Stuttgart

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Oberstleutnant Anastasia Biefang ist die erste Transgender in der Bundeswehr auf dem Posten einer Bataillonskommandeurin.

Anastasia Biefang wurde bei ihrer Geburt das Geschlecht „männlich“ zugewiesen. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere bei der Bundeswehr entscheidet sie sich, zukünftig in ihrem gefühlten weiblichen Geschlecht zu leben. Erstaunlicherweise gibt es nach ihrem Outing keine Karriereeinbußen für sie. Gleich nach ihrer Geschlechtsangleichung übernimmt sie das Informationstechnik-Bataillon im brandenburgischen Storkow.

Der Film begleitet Anastasia bei ihrem Transitionsprozess zur Frau und verfolgt ihren Dienstantritt als Kommandeurin.

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Thomas Ladenburger wurde 1975 in Ellwangen/Jagst geboren. Sein Studium führte ihn zunächst an das San Francisco Art Institute, wo er zwei Jahre lang im Fachbereich Interdisciplinary Media studierte. Zurück in Deutschland absolvierte er ein Studium an der Universität der Künste (UdK) im Studiengang Experimentelle Mediengestaltung, das er 2005 als Meisterschüler abschloss. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Dozent an der UdK. Neben zahlreichen freiberuflichen Kamera- und Tonarbeiten für TV und Kino produzierte und realisierte er eigene filmische Arbeiten.

Filmografie (Auswahl):
2004      „Für mich und die Anderen – Paola Beate von Pückler und Ägypten“ (Dok.)
2010      „Al Halqa – Im Kreis der Geschichtenerzähler“ (Dok.)
2019      „Ich bin Anastaisa“ (Dok.)

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Regie, Kamera & Produktion: Thomas Ladenburger
Kamera Übergabeappell: Elfi Mikesch, Ralph Netzer
Dramaturgie & Schnitt: Lena Rem