ein Film von Alexandre Moratto
BR 2018, 71 Minuten, portugiesische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

.

SA, 31.8.  l  15.30 Uhr  l  City Kinos

.

Ein schwuler Teenager kämpft sich alleine durch São Paolo.

Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter steht Socrates alleine da. Ihre frühere Chefin verweigert ihm das ausstehende Gehalt, er kann die Miete nicht mehr zahlen und für einen eigenen Job ist er noch zu jung. Auch sein gewalttätiger Vater bietet ihm keine Zuflucht. Doch so schnell gibt Socrates die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht auf …

Regisseur Alexandre Moratto hat seinen Debütfilm mit einem Mini-Budget von 20.000 Dollar am Stadtrand von São Paulo mit Teenagern aus einem Sozialprojekt gedreht. Für die authentische Kraft seines neorealistisch anmutenden Films erhielt Moratto einen Independent Spirit Award.

.

Alexandre Moratto studierte Film an der School of the Arts der University of North Carolina, wo er Stipendiat des Kenan-Excellence-Programms war und für seine Abschlussarbeit den DGA Student Film Jury Award erhielt. Er war Fellow bei verschiedenen Regie- und Produktionsprogrammen, u.a. dem Film Independent Directing Lab und dem Sundance Creative Producing Lab. Nach einer Reihe preisgekrönter Kurzfilme ist „Socrates“ sein Langfilmdebüt. Moratto lebt in Kalaifornien und São Paulo.

Filmografie (Auswahl):
2010      „The Other Side“ (KF)
2011      „Signal“ (KF)
2012      „The Parting“ (KF)
2015      „Nowhere to Be Found“ (K-Dok.)
2018      „Socrates“

.

Regie: Alexandre Moratto
Buch: Thayná Mantesso, Alexandre Moratto
Kamera: João Gabriel de Queiroz
Schnitt: Alexandre Moratto
Produzenten: Tammy Weiss, Ramin Bahrani, Jefferson Paulino, Alexandre Moratto
Produktion: Querô Filmes
Besetzung: Christian Malheiros (Socrates), Tales Ordakji (Maicon), Caio Martinez Pacheco (Chicão), Rosane Paulo (Dona), Jayme Rodrigues (Robson)